Vor einigen Wochen bat mich meine Freundin Mia von der Agentur Styleheads ob ich nicht Lust hätte den neuen EMS Gürtel von Slendertone auszuprobieren.
Sofort stiegen mir Bilder von verkabelten in schwarzen Neoprenanzügen gekleidete Kreaturen in den Kopf, die man so im Schaufenster von diversen EMS Studios sieht, die hier in Berlin wie die Pilze aus dem Boden schießen.
‚Ok‘ dachte ich, schaden kann es nicht, außer dass ich vielleicht an einem Elektroschock sterben werde.
So schlimm kam es dann doch nicht. Im Gegenteil, meine anfängliche Skepsis wurde durch ein lautes ‚Ah‘, ‚Oooh! und ‚Ahaaa‘ ersetzt.

Ich kam also in die Agentur, mir wurde kurz erklärt man wie der Gürtel zusammenbaut und wie er funktioniert. Dafür werden 3 Gelpads auf den Gürtel aufgeklebt, die nachher an der Haut haften und die elektrischen Signale von den seitlichen Bauchmuskeln über den Bauchnabel hinaus leiten. Zur Orientierung wird das mittlere Pad am Bauchnabel angesetzt und der Gürtel mittels Klettverschluss verschlossen. An den Gürtel, der aus einem weichem Neopren besteht wird ein kleines Steuergerät angeschlossen, mit dem man aus 7 verschiedenen Modis wählen kann und die Intensität steuern kann. Anfangs wird empfohlen die Intensität gering zu halten um den Körper daran zu gewöhnen und peu á peu zu steigern. Dabei ist eine Einheit mit 30 Minuten voreingestellt und das Gerät schaltet sich danach automatisch ab.

Ok, also den Gürtel angelegt und kurz gezuckt, denn die Gelpads sind doch ein bisschen kalt (ich dachte schon das war der erste Elektroschock!)
Nachdem die Intensität leicht angehoben wurde, merkte ich ein leichtes Kribbeln, als die Intensität stieg ein stärkeres Zucken.

UND: NEIN ES TUT NICHT WEH! 🙂

Allerdings ist es am Anfang doch sehr ungewohnt. Schliesslich ist man es, vor allem als Sportler gewohnt, seine Muskeln selbst anzusteuern, das heisst: Signal kommt vom Oberstübchen an den Muskel -> zieh dich zusammen. Aber nun kommt der Reiz von außen und ist nicht vorhersehbar, zumindest am Anfang und das fühlt sich doch sehr eigenartig an.
Bei mehrmaliger Verwendung allerdings ist es ein Leichtes und man steigert die Intenistät gerne immer weiter nach oben.

Wann trägt man den Gürtel?
Ich zum Beispiel trage den Gürtel nicht unbedingt jeden Tag, aber er kommt oft und immer dann zum Einsatz wenn ich zu Hause zugange bin, beim Putzen, beim Kochen oder wie jetzt beim Schreiben. Wie ich finde ein super Ergänzung zu den eigentlichen Workouts!

Mann muss auch sagen, wer jetzt denkt, ich kaufe mir so einen Gürtel und lege mich mit Haribos auf die Couch, hat weitgefehlt. So bekommt man keinen Sixpack! Mit gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung und 2-3 x die Woche Slendertoning geht das aber auf jeden Fall schneller J

Nächste Woche komme ich in den Genuß 30 Fitness Blogger aus Deutschland mit dem Slendertone Abs zu trainieren. Welche Übungen wir machen und welchen Effekt das Ganze hat, berichte ich Euch dann umgehend!

Hier aber schon mal ein paar Impressionen von unserem Slendertone Shooting im Vabali Spa in Berlin:

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Geschrieben von: Sonja

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